Die Finanz- und Wirtschaftskrise belastet die Investitionsbereitschaft in europäische Kraftwerksprojekte. Von den jährlich erforderlichen Investitionen für den notwendigen Anlagenersatz und Kraftwerksneubau in Höhe von etwa 30 bis 35 Milliarden Euro können bis 2010 jedoch nur rund zwei Drittel aufgebracht werden. Der Investitionsrückgang wird zu einer steigenden Überalterung des europäischen Kraftwerksparks führen. Dies geht aus einer aktuellen Studie von A.T. Kearney hervor.
Rückläufige Gewinne im Energiegeschäft sowie Verluste der Energieversorgungsunternehmen werden die Veränderung der Branchenstruktur beschleunigen und zu einer weiteren Marktkonsolidierung führen. Zudem wird der Anteil der Betreiber im Bereich erneuerbarer Energien und die Investitionen in erneuerbare Energien zurückgehen. Das Erreichen der EU-Ziele zum Klimaschutz und zum Ausbau der erneuerbaren Energien ist damit gefährdet.
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