Industriekunden und der Finanzminister sind die eindeutigen Gewinner der Strommarktliberalisierung, während die Privathaushalte kaum von den Neuerungen profitieren und vergleichsweise hoch besteuert werden. Die eindeutigen Verlierer der Liberalisierung sind die Stromversorger: Drastische Umsatzeinbußen zwingen sie zu Produktivitätssteigerungen. Das zeigt eine Studie der Top-Management-Beratung A.T. Kearney. Energiepreissteigerungen, Druck auf die Netznutzungsentgelte, Produktivitätsgewinne, erhöhter Investitionsbedarf und ein zu erwartender weiterer Arbeitsplatzabbau von etwa 15 Prozent bis zum Jahr 2006 sind die Folgen für die Stromversorger.
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