Die Kernmärkte Europa und die Vereinigten Staaten haben als starke Wachstumsmotoren für den Handel an Bedeutung verloren. International zu expandieren ist für aufstrebende Handelsunternehmen längst nicht mehr nur ein „Nice-to-have“, sondern zu einer Notwendigkeit geworden. Gleichzeitig verschärft sich der Wettbewerb, denn auch die Schwellenländer expandieren zunehmend über ihre Heimatmärkte hinaus und haben verstärkt auch die Industrienationen im Visier. Dies geht aus dem Global Retail Development Index (GRDI) 2010 von A.T. Kearney hervor, der jährlich die Attraktivität von 30 Wachstumsmärkten für Handelsunternehmen untersucht. China ist zum ersten Mal seit 2002 wieder an der Spitze des GRDI-Rankings. Es folgen Aufsteiger Kuwait, Indien, Saudi-Arabien und Brasilien. Die Plätze sechs bis zehn nehmen Chile, die Vereinigten Arabischen Emirate, Uruguay, Peru und Russland ein.
In das Gespräch mit Experten aus Industrie und Wissenschaft fließen jüngste Erkenntnisse ein - ob beim Vortrag, in der Diskussion oder bei einer der A.T. Kearney-Veranstaltungen.