Seit Roosevelt im Jahre 1933 sein Amt angetreten hat, war wohl kaum ein US-amerikanischer Präsident zu seinem Amtsantritt mit einer schwierigeren wirtschaftlichen Lage konfrontiert als derzeit Barack Obama. Entsprechend wirbt er – ausgestattet mit einem breiten Maßnahmenplan – bei beiden großen Parteien um volle Unterstützung. Soweit die gute Nachricht. Die schlechte Nachricht ist jedoch, dass es fraglich ist, ob sein Konjunkturpaket tatsächlich greift.
Die aktuelle Rezession könnte sich zu einer Depression ausweiten und noch sehr viel länger dauern als bisher gedacht – und der durch und durch globale Charakter des wirtschaftlichen Abschwungs bedeutet, dass am Horizont noch kein Retter in Sicht ist. Der neue Präsident benötigt einen neuen Plan – besser früher als später. Ein ganz besonderes Augenmerk sollte er dabei auf das Bankensystem richten.
In das Gespräch mit Experten aus Industrie und Wissenschaft fließen jüngste Erkenntnisse ein - ob beim Vortrag, in der Diskussion oder bei einer der A.T. Kearney-Veranstaltungen.