Private Equity-Unternehmen sind in Deutschland besser bekannt als „Heuschrecken“. Eine Revision dieses negativen Images war nach den heftigen Diskussionen der letzten zwei Jahren überfällig. Bislang wurde Private Equity-Unternehmen nachgesagt, dass sie nur auf kurzfristige Gewinnmaximierung aus sind, dabei weder vor der Vernichtung von Arbeitsplätzen noch vor dem Auseinanderbrechen ganzer Firmen zurückschrecken.
Eine aktuelle Analyse veröffentlicht Statistiken, die das Gegenteil belegen. Tatsächlich schaffen Private Equity-Investoren oft eine beträchtliche Anzahl neuer Jobs. In Europa waren es eine Million in den letzten vier Jahren und 600.000 in den Vereinigten Staaten. Auffällig ist auch, dass die über Private Equity finanzierten Firmen bei der Schaffung neuer Arbeitsplätze wesentlich schneller agieren als traditionell finanzierte Unternehmen. Diese Ergebnisse sollten auch die traditionell finanzierten Firmen veranlassen, ihre Strategien zu überdenken.
In das Gespräch mit Experten aus Industrie und Wissenschaft fließen jüngste Erkenntnisse ein - ob beim Vortrag, in der Diskussion oder bei einer der A.T. Kearney-Veranstaltungen.