Die europäische und insbesondere die deutsche Zeitungsindustrie folgt einer typischen Konsolidierungskurve, die ausgehend von einem anfänglich noch stark fragmentierten Markt einer Konzentrationsspirale folgt und erst bei einer hochgradigen Marktkonzentration endet. Ähnlich wie in anderen Ländern auch wird sich der Marktanteil der drei größten deutschen Verlagshäuser, der derzeit bei knapp 30 Prozent liegt, in den kommenden 20 Jahren mehr als verdoppeln. Gleichzeitig kann man davon ausgehen, dass im selben Zeitraum die Gesamtauflage um etwa 25 Prozent zurückgehen wird. Zwangsläufig ergeben sich dadurch für die deutsche Verlagsbranche nur zwei Alternativen: eine auf Konsolidierung ausgerichtete Wachstumsstrategie oder ein kontrollierter Ausstieg zum bestmöglichen Zeitpunkt.
In das Gespräch mit Experten aus Industrie und Wissenschaft fließen jüngste Erkenntnisse ein - ob beim Vortrag, in der Diskussion oder bei einer der A.T. Kearney-Veranstaltungen.