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23.05.2012 A.T. Kearney Service-Kompetenz Industrie-Kompetenz Veröffentlichungen Veranstaltungen Karriere

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A.T. Kearney entwickelt „Automotive Lifestyle Company“ für die Vermarktung des „BamBoo“ von Rinspeed
BamBoo: Modulares Geschäftsmodell macht Automobilen Lifestyle erschwinglich

Düsseldorf/Genf, 28. Februar 2011

Mit dem „BamBoo“ stellt Rinspeed auf dem Genfer Automobilsalon ein neues innovatives und richtungsweisendes Fahrzeugkonzept vor. Die Unternehmensberatung A.T. Kearney hat gemeinsam mit Frank M. Rinderknecht, Gründer und Chef des Schweizer Unternehmens, in enger Zusammenarbeit die Leitlinien für ein modulares Geschäftsmodell für den Markteinstieg des BamBoo entwickelt, die „Automotive Lifestyle Company“.

So vielfältig die Szenerien und die Menschen auf der ganzen Welt sind, so flexibel müssen Geschäftsmodelle und das Vermarktungskonzepte der Individualität der Kundengruppen entsprechen. Daher basiert die „Automotive Lifestyle Company“ auf einem modularen Geschäftsmodell, das attraktive Fahrzeuge mit erschwinglichen Preisen, hohem Gebrauchsnutzen und attraktiven Ausstattungspaketen verbindet. Die Fertigung findet gemeinsam mit Lizenzpartnern in den jeweiligen relevanten Region statt und dies mit kundengruppenspezifischen Vermarktungskonzepten.

Der Kern des A.T. Kearney-Geschäftskonzeptes basiert auf dem modularen Produktkonzept des BamBoo, das Leichtbautechnologie mit kompakten und verbrauchsarmen Antrieben verbindet. Die flexiblen Ausstattungspakete können exakt an die jeweiligen Kundenansprüche in den verschiedenen Regionen angepasst werden.

Daher wird der BamBoo zunächst auch als reines Freizeitfahrzeug auf den Markt kommen. Die Modelpalette wird im Laufe des Lebenszyklus um den „BamBoo Beachster (Buggy)“ und den „BamBoo Hopper (Pick up)“ erweitert werden.

„Zukünftig werden attraktive Ausstattungspakete basierend auf Modulkombinationen eine immer wichtigere Rolle spielen, um einzelne Märkte schneller bedienen zu können. Dies ist die Grundlage für nachhaltige Renditen in immer kürzer werdenden Lebenszyklen “, sagt Steffen Gänzle, Principal im Automotive Bereich von A.T. Kearney. Dreh- und Angelpunkt ist dabei der integrierte Produktkonfigurator. Dieser verzahnt die Ausstattungspakete mit den Modulbaukasten der Fahrzeugfamilie und dem entsprechenden Model-Mix der Produktion . So können für den Kunden Echtzeit-basierte Auftragsofferte generiert werden.

„Ford plant ein Joint Venture mit Sollers in Russland. Gaz wird Auftragsfertiger von Volkswagen. Diese aktuellen Beispiele für Lizenz-Kooperationen zeigen: Das BamBoo-Geschäftsmodell liegt voll im Trend“, so Gänzle.

Durchgehendes Modularitätsprinzip

Der für Lizenzpartner offene Operations-Bereich der Automotive Lifestyle Company ist verantwortlich für Entwicklung, Produktion und Vertrieb des modularen Lifestyle Fahrzeugs. Dieser basiert ebenfalls auf dem Modularitätsprinzip. Sowohl für die Entwicklung regions- und kundengruppenspezifischer Fahrzeugversionen als auch für die Produktion können einzelne Wertschöpfungsstufen lizensiert und durch weitere Partner im Netzwerk übernommen werden. Ziel ist es, das Konzept „Regions build for regions“ in mindestens zwei bis drei „Low cost countries“ zu verankern. Dabei können mit den zukünftigen Produktionsstandorten Polen, Brasilien und Indien die Wachstumsregionen optimal abgedeckt werden. Dadurch ergibt sich ein einzigartiges Netzwerk, das offen für unterschiedliche Kooperations- und Lizensierungsmodelle ist:

• Option Entwicklungs- und Produktionspartnerschaft: Partner übernehmen Entwicklung und Fertigung segmentspezifischer Fahrzeugvarianten, aufbauend auf einem gemeinsamen Antriebsstrang und modularem Fahrzeugbaukasten – Vertriebsaufgaben werden von Rinspeed übernommen.

• Option Entwicklungs- und Produkt-/Markenpartnerschaft: Partner übernehmen Produktion, Einkauf und Vertrieb. Die Entwicklungsaufgaben, das Management des Produktportfolios, die Erneuerung des Produktprogrammes sowie der Markenwerte übernimmt Rinspeed.

• Option Vertriebspartnerschaft: Vertriebspartner definieren und vermarkten kundengruppenspezifische Fahrzeugvarianten innerhalb ihrer Vertriebsstrukturen und ergänzen ihr Produktportfolio, das exakt zum Lifestyle ihrer Klientel passt – Entwicklung und Produktion werden durch die Automotive Lifestyle Company bereitgestellt.

A.T. Kearney und Rinderknecht zeigen mit der Automotive Lifestyle Company, wie in Zukunft modulare Unternehmenskonzepte in der automobilen Welt Einzug halten werden – so wie sie in anderen Lifestyle-Industrien, wie Mode-, Freizeit oder Unterhaltungselektronik schon lange gelebt werden. Der BamBoo ist ein wegweisendes Produktkonzept und erhält mit dem modularen Geschäftsmodell die notwendige Flexibilität, um maßgeschneiderte Produktvarianten in den Zielregionen zum Markterfolg zu verhelfen.

Kostengünstige modulare Bauweise und Herstellung gepaart mit kundenorientierten Life Style- Fahrzeugausstattungen werden die zukünftigen Erfolgsgaranten für die immer kürzer werdenden automobilen Geschäftszyklen sein. „Die Gestaltung des Aston Martin Cygnets auf Basis des Toyota IQ sowie die Adaption der Motorenfamilie von Peugeot auf den Mini Cooper, zeigen wie heute flexible Geschäftsmodelle erfolgreich funktionieren“, sagt Götz Klink, der bei A.T. Kearney den Automobilbereich leitet.

Demnach trifft der BamBoo mit seinem individuellen Life Style Konzept „Ultimate Pureness“ sowie der kostengünstigen modularen Aufbau-und Produktionsweise die Zeichen der Zeit. „Der BamBoo bietet hohe Produktsubstanz, Wertigkeit und Individualität zu einem attraktiven Preis“, sagt Gänzle: „Der BamBoo, entspricht den Zeichen der Zeit. Ihm steht eine erfolgreiche und nachhaltig profitable Zukunft bevor.“

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