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Globalisierungs-Index von A.T. Kearney und FOREIGN POLICY: Hongkong Jordanien, Estland und Belgien erstmals im Index gleich auf vorderen Plätzen vertreten - Deutschland hat sich in politischer und technologischer Hinsicht verbessert, ist jedoch in Summe im Ranking gefallen
Globalisierung: Kleine Länder ganz groß

Düsseldorf, 29. November 2007

Obwohl sich Deutschland vor allem in den politischen und technologischen Kriterien des Globalisierungs-Index gegenüber dem letztjährigen Index verbessert hat, ist es in der Rangliste um vier Plätze auf Rang 22 zurückgefallen. Dafür debütieren die vier Länder Hongkong (Platz 2), Jordanien (9), Estland (10) und Belgien (15) unter den Top-20 des Index. Wie in den vergangenen beiden Studien rangiert nach wie vor Singapur an der Spitze der am meisten globalisierten Staaten. Der Globalization Index der Top-Managementberatung A.T. Kearney und des Foreign Policy Magazine untersucht den Globalisierungsgrad in den weltweit größten Volkswirtschaften anhand von vier Hauptkriterien: ökonomische Transaktionen, soziale Integration, technologische Vernetzung und politisches Engagement.

Deutschland zählt im Hinblick auf den Globalisierungsgrad zu den Spitzenreitern, wenn es um Export, Tourismus, aber auch die finanzielle Unterstützung von UN-Friedensmissionen geht. „Um zu den am meisten globalisierten Ländern zu gehören, zählt jedoch eine ganze Reihe weiterer Kriterien“, so Dietrich Neumann, Managing Director Central Europe von A.T. Kearney: „Nach wie vor besteht deutliches Verbesserungspotenzial, was die Attraktivität des Standorts Deutschland für ausländische Direktinvestitionen betrifft – sowohl im globalen als auch im europäischen Vergleich. Dennoch kann von einer echten Schwäche des Standorts Deutschland nicht die Rede sein: In nahezu allen Kriterien der Bewertung ist Deutschland weit gehend stabil geblieben oder hat sich sogar deutlich verbessert.“

Singapur und Hongkong führen den Globalisierungsindex an

Zum dritten Mal in Folge kann Singapur seine Spitzenposition behaupten, gefolgt von Hongkong. Die Niederlande auf Rang drei machen insgesamt vier Plätze gut, auf Rang vier und fünf folgen die Schweiz und Irland. Jordanien und Estland nehmen auf Anhieb die Plätze 9 bzw. 10 ein. „An der Entwicklung der überwiegend kleinen oder mittelgroßen Neueinsteiger wird ersichtlich, welche enormen Potenziale durch den Ausbau der Infrastruktur, den Abbau von bürokratischen Hürden und die technologische Vernetzung gerade in kleineren Ländern für globale deutsche Unternehmen entstehen. Die Festigung des Standorts Deutschland und die Nutzung globaler Potenziale müssen Hand in Hand gehen, wenn Unternehmen im internationalen Wettbewerb langfristig Wettbewerbsvorteile erzielen wollen“, so Neumann.

Der Globalization Index 2007 - Rang (Vorjahresplatzierung)

1. (1) Singapur

2. (Neu) Hongkong

3. (7) Niederlande

4. (2) Schweiz

5. (4) Irland

6. (5) Dänemark

7. (3) USA

8. (6) Kanada

9. (Neu) Jordanien

10. (Neu) Estland

11. (10) Schweden

12. (12) Großbritannien

13. (8) Australien

14. (9) Österreich

15. (Neu) Belgien

16. (11) Neuseeland

17. (14) Norwegen

18. (13) Finnland

19. (16) Tschechien

20. (17) Slowenien



22. (18) Deutschland

Weitere Informationen zum A.T. Kearney/Foreign Policy Magazine Globalization Index™ 2007 sind verfügbar über www.atkearney.de und unter www.foreignpolicy.com

Über den Globalization Index

Der Globalization Index bewertet den Globalisierungsgrad von 72 Ländern anhand von zwölf Kriterien in vier Kategorien: wirtschaftliche Integration, persönlicher Kontakt, technologische Vernetzung und globales politisches Engagement. Der Globalisierungsindex 2007 basiert auf Daten aus dem Jahr 2005, dem letzten Jahr, aus dem entsprechende Angaben vorliegen, und stellt die bisher umfangreichste Erhebung des weltweiten Globalisierungsgrads dar. Gegenüber dem Vorjahres-Index wurden 10 weitere Staaten aufgenommen. Insgesamt bilden die untersuchten 72 Staaten nunmehr 97 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts und 88 Prozent der Weltbevölkerung ab.

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