Wettbewerb: „Energiemanager des Jahres 2006“
Wer ist der Top-Manager der Energiewirtschaft?

Düsseldorf, 20. Juli 2006
Gute Managementqualitäten allein sind in der Energiewirtschaft kein Erfolgsgarant für den Unternehmenserfolg. Kaum eine Branche wird so von Veränderungsprozessen geprägt, wie die Versorgungsindustrie. Welche Führungsqualitäten sind hier gefragt? Was zeichnet sie aus, die erfolgreichen Energiemanager und -managerinnen? Beim Wettbewerb „Energiemanager des Jahres“ wird die erfolgreichste Führungskraft der Energiewirtschaft in Deutschland gesucht.
Mit dem Wettbewerb bewerten die internationale Top-Managementberatung A.T. Kearney und die Sozietät Becker Büttner Held (Rechtsanwälte - Wirtschaftsprüfer - Steuerberater) gemeinsam mit der Zeitung Energie & Management herausragende Leistungen und Erfolge der Top-Manager von mehreren hundert Strom- und Gasunternehmen, energietechnischen Unternehmen sowie Energiedienstleistern. Die Wettbewerbskriterien reichen von allgemeinen Führungsqualitäten, über soziale, gesellschaftliche und ökologische Kompetenz bis hin zu nachweislichen Erfolgen in der Unternehmensentwicklung, der technischen Innovationskraft und dem Nachhaltigkeitsmanagement.
Energiemanager 2005 war Dr. Klaus Rauscher, Vorstandsvorsitzender der Vattenfall Europe AG. Die weiteren Preisträger des seit 2001 ausgeschriebenen Wettbewerbs sind: Helmut Haumann, RheinEnergie AG (2004), Dr. Dieter Attig, STAWAG AG (2003); Dr. Dieter Nagel, Thüga AG (2002) und Roland Hartung, MVV Energie AG (2001). „Strategischer Weitblick und eine große Veränderungskraft – auch in Krisensituationen - zeichneten die bisherigen Preisträger aus. Mit großem Mut und visionärem Weitblick haben sie ihre Unternehmen zu den Top-Firmen der Energiewirtschaft gemacht“, so E&M-Chefredakteur Helmut Sendner.
Erfolgreiche Energiemanager überzeugen durch einen ausgewogenen Mix an sozialer Kompetenz und fachlichem Know-how. Nach Auffassung von Dr. Matthias Cord, Vice President und Co-Leiter der zentraleuropäischen Beratungsgruppe für die Energiewirtschaft bei der Managementberatung A.T. Kearney, reichen gute Führungsqualitäten allein heute nicht aus, um Unternehmen erfolgreich zu entwickeln. „Viele Manager beherrschen zwar die Technik der betriebswirtschaftlichen Unternehmensführung sehr gut. Doch das reicht heute bei weitem nicht mehr aus. Für den langfristigen Unternehmenserfolg sind Visionen und Innovationen, insbesondere aber auch die Fähigkeit, diese umzusetzen, entscheidend“, erklärt Matthias Cord.
Bezeichnend für die Energiebranche ist, dass durch Regulierung der Strom- und Gasmärkte und die neuen Regelungen über Netznutzungsentgelte immer neue fachliche und technische Anforderungen an Führungskräfte gestellt werden. Für Christian Held, Partner der Sozietät Becker Büttner Held, ist das aktuelle Unbundling ein gutes Beispiel für die zunehmende Komplexität. „Die vielen unternehmerischen Aspekte beim Unbundling verlangen nicht nur Wissen, sondern eine ständige Veränderungsbereitschaft bei Führungskräften“, so Rechtsanwalt Held.
Begleitet wird der diesjährige Wettbewerb „Energiemanager des Jahres“ von einer hochkarätigen Jury: Hans-Willy Bein, Süddeutsche Zeitung; Dr. Matthias Cord, A.T. Kearney GmbH; Christian Held, Becker Büttner Held; Prof. Dr. Peter Hennicke, Wuppertal Institut für Klima-Umwelt-Energie; Dr. Eberhard Meller, Verband der Elektrizitätswirtschaft e.V.; Ulrich Mössner, Bundesverband der Deutschen Gas- und Wasserwirtschaft e.V.; Dr. Lutz Raettig, Morgan Stanley Bank AG; Prof. Dr. Dieter Schmitt, Universität Essen; Dr. Heinz-Jürgen Schürmann, Handelsblatt; Helmut Sendner, Energie & Management und Gerhard Widder, Verband Kommunaler Unternehmen e.V.
Bis einschließlich 30. September 2006 können Vorschläge unter
www.energiemanager.emvg.de online eingereicht werden. Die Prämierung findet im November statt. |