Die gute Nachricht zuerst: Man kann davon ausgehen, dass die Krise des europäischen Automobil-Aftermarket nur moderat treffen wird. Die Auswikungen sind von Region zu Region sehr unterschiedlich. Neben der Umsatzentwicklung wird es durch die Krise auch strukturelle Veränderungen geben. So wird sich vor allem der Trend zu kleineren Fahrzeugen und Motoren beschleunigen, während das Kostenbewusstsein der Privat-und Geschäftskunden weiter ansteigt. Der Gewinner dieser Entwicklung ist der Independent Aftermarket (IAM). Er wird mittelfristig aus dem Bereich Original Equipment Service (OES) Marktanteile von 2 bis 2,5% dazu gewinnen. Entsprechend sollten Unternehmen nicht nur mit direkten Maßnahmen auf die Krise reagieren, sondern auch über die Anpassung ihrer langfristigen Businesspläne nachdenken.