Im aktuell sehr volatilen Hightech-Marktumfeld kommt es immer häufiger vor, dass Private-Equity-Unternehmen auf eine sehr umfassende Due-Diligence-Prüfung eines Investitionsziels verzichten. Ziel ist, in der hart umkämpften Hightech-Industrie ein Geschäft schnellstmöglich zum Abschluss zu bringen. Eine tief greifende Due-Diligence ist allerdings unverzichtbar, will man Wettbewerbsumfeld, Innovationskraft, Komplexität und Wachstumspotenzial des Investitionsziels richtig einschätzen. Eine ausbleibende umfangreiche kritische Prüfung kann schnell zu einer Unter- oder Überbewertung des potenziellen Investitionsziels führen. Statt diesen wichtigen Schritt im Akquisitionsprozess auszulassen, empfiehlt A.T. Kearney, ihn zu beschleunigen und hat dafür einen zweiteiligen Ansatz entwickelt. Mittels eines Quick-Scans wird zunächst eine Bewertung des Zielobjektes durchgeführt, auf dessen Basis das PE-Unternehmen entscheiden kann, ob es investiert oder nicht. Im weiteren Prozess wird das Investitionsziel vollumfänglich geprüft und ein angemessener Preis festgesetzt.