Die Wirtschaftskrise hat die europäische Chemieindustrie hart getroffen. Kurzarbeit, gestoppte Investitionsprojekte und Standortdiskussionen sind in den Vordergrund gerückt. Da ist die Versuchung groß, den Blick nach innen zu richten und sich ganz auf kurzfristige Maßnahmen zur Optimierung der Kostensituation und Steigerung der operativen Effizienz zu konzentrieren. Damit laufen Unternehmen der Chemieindustrie jedoch Gefahr, die langfristigen Anforderungen ihrer Kunden aus den Augen zu verlieren. Wollen sie gestärkt aus der aktuellen Wirtschaftskrise hervorgehen und nachhaltig wachsen, kommt es jetzt darauf an, dass sie interne Prozesse optimieren, während sie gleichzeitig konsequent und systematisch an den Anforderungen ihrer Kunden ausgerichtet bleiben.