Steigende Strompreise, niedrige Wechselraten und fehlender Wettbewerb – in der öffentlichen Diskussion wird die Kritik an den Energieunternehmen in Europa und der Liberalisierung des deutschen Strommarktes lauter. Politiker fordern dirigistische Eingriffe in den Markt und die eigentumsrechtliche Netzentflechtung, die für einen intensiveren Wettbewerb sorgen soll. Liberalisierung und Wettbewerb erfordern jedoch einige Jahre an Entwicklungszeit. Um die Liberalisierungsziele zu erreichen, ist es notwendig, eine koordinierte und europaweite Energiestrategie zu verfolgen und die Integration der heute noch regionalen Strommärkte zu forcieren.