Gestaltung globaler Produktionsstrategien Von Dr. Bernd Schmidt Erschienen in: Gausemeier, J./Wiendahl, H.-P. (Hrsg.): Wertschöpfung und Beschäftigung in Deutschland, Heidelberg u. a.: Springer Verlag, 2011.
Bericht aus der Reihe "acatech diskutiert".
acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften (www.acatech.de )
Die globale Produktion ist aus dem Gleichgewicht. Grund für diese These sind vor allem globale Megatrends, die die Anpassung globaler Wertschöpfungsnetzwerke treiben: Die Absatzmärkte für viele Produkte haben sich massiv in Richtung der sich entwickelnden Volkswirtschaften verschoben. Die Unterschiede in den Lohnkosten sind nach wie vor signifikant. In den BRIC-Ländern hat sich eine leistungsfähige Zulieferindustrie entwickelt. In vielen wichtigen Industrien haben sich neue globale Champions gebildet und in vielen traditionellen Industrieländern sinkt die Verfügbarkeit von technischem Talent. Worauf es nun ankommt, ist die Definition und Realisierung eines nachhaltig wettbewerbsfähigen Produktionsnetzwerkes. Hierfür hat A.T. Kearney eine Vorgehensweise entwickelt, deren wesentliches Element die Ableitung von Netzwerk-Szenarien ist.