Verlagerung der Produktion Von Dr. Volker Lang und Erik Thiry Erschienen in: CHEManager 9/2007
Anders als beispielsweise die Textil- oder Elektronikbranche zeigt sich die Pharmaindustrie bislang eher zögerlich bei der Verlagerung von Produktionsstätten für die Fertigung von pharmazeutischen Endprodukten in Niedriglohnländer. Dabei ist die pharmazeutische Produktion von den Rahmenbedingungen her genauso wie die Textil- und Elektronikindustrie von einer Verlagerung bedroht, machen doch Personalkosten bis zur Hälfte der Gesamtkosten aus und fallen Transportmengen und -kosten im Verhältnis zum Wert der Produktion nicht ins Gewicht. Darüber hinaus werden heute bereits chemische Wirkstoffe für die Pharmaindustrie in erheblichem Umfang von Lohnherstellern insbesondere aus Indien zu deutlich niedrigeren Preisen – bis zu 30 bis 40 Prozent unter westlichem Preisniveau – bezogen ...
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