Infrastrukturelle Anbindung entlegener Gebiete ist eine Form der Wirtschaftsförderung Interview mit Dr. Martin Dürr Erschienen in: GSV Magazin 1, 2006
Die Liberalisierung des Schienenverkehrs beendet die Praxis, nationale Bahnen vergleichbar mit einem Fass ohne Boden wirtschaften zu lassen und ihnen den Bau von Infrastruktur – koste es, was es wolle – aufzubürden. Die gegenwärtige Form des Sammelns und Verteilens von Fracht in der Fläche mit Einzelwagen ist ökonomisch nicht darstellbar. Und wenn die Öffentliche Hand Strecken zu betreiben oder zu bauen wünscht, die sich betriebswirtschaftlich nicht rechnen, wird sie dafür zahlen müssen – nicht die Bahn.