Die Clariant GmbH wurde in ihren Divisons Pigments & Additives und Life Science & Electronic Chemicals in der Leistungsdimension "Beste unterstützende Faktoren" ausgezeichnet.
Clariant entstand anlässlich der Verselbständigung der Division Chemikalien von Sandoz im Sommer 1995. 1997 übernahm die Clariant das Geschäft mit Spezialchemikalien von Hoechst, 1999 dasjenige von BTP. Das Werk Muttenz ist Sitz der Konzernleitung und mehrerer Divisionen. Heute ist Clariant ein weltweit führendes Unternehmen der Spezialitätenchemie. In den mehr als 100 Konzerngesellschaften auf fünf Kontinenten erwirtschaften rund 27.000 Mitarbeiter mehr als CHF 8,5 Milliarden Umsatz pro Jahr.
In der Division Pigments & Additives werden organische Pigmente, Farbstoffe und Additive für Industrie- und Autolacke, Anstrichfarben, Druckfarben, Kunststoffe oder für spezielle Anwendungen, z.B. in der Kosmetikindustrie, entwickelt und hergestellt. Innerhalb der Division Life Science- & Elektronikmaterialien gehören die Bereiche Pharma und Custom Synthesis zu den weltweit größten Herstellern für Feinchemikalien und unterstützen forschungsintensive Agro- und Pharmaunternehmen.
Die unterstützenden Faktoren, die die Innovationskraft der Divisionen bei Clariant nachhaltig stärken, sind der Einsatz von Spezialisten aus verschiedenen Fachrichtungen, eine Unterstreichung des Entrepreneurship sowie eine starke Vernetzung auf Arbeits- und Managementebene und ein effektives Wissensmanagement über alle Divisionen. Die Mitarbeiter bei Clariant bilden ein motiviertes und enthusiastisches Team. Durch interdivisionale Netzwerke, z. B. ein Competence Center im Bereich Mikroreaktionstechnik (C3-MRT), werden Querschnittstechnologien trotz der divisionalen Ausrichtung effizient bearbeitet. Die Mitarbeiter werden durch Zielvereinbarungen, einen hohen Spielraum bei der Organisation ihrer Arbeit und eine leistungsgerechte Vergütung zusätzlich motiviert. Darüber hinaus sind 10 bis 20 Prozent des F&E-Budgets für risikoreiche Projekte vorgesehen, und die Mitarbeiter können bis zu 20 Prozent ihrer Zeit für kreative Ideen nutzen. Der Erfolg des durch diese vielfältige Unterstützung erzielten innovationsfreundlichen Klimas zeigt sich z. B. in einem für die Branche sehr hohen Neuproduktanteil am Umsatz von über 20 Prozent und in einer hohen jährlichen Anzahl an Patentanmeldungen.