Beste Innovationsorganisation und -kultur - Siemens Medical Solutions
Siemens Medical Solutions wurde in der Sparte Magnetresonanz Tomographie für die „Beste Innovationsorganisation und -kultur“ ausgezeichnet.
Der Geschäftsbereich Siemens Medical Solutions ist einer der weltweit größten Anbieter im Gesundheitswesen und gleichzeitig Innovationsführer auf diesem Gebiet. Die weltweit 31.000 Mitarbeiter erwirtschaften einen Umsatz von 7,4 Milliarden Euro. Siemens ist bekannt für innovative Produkte, Dienstleistungen und Komplettlösungen. Abgedeckt wird das gesamte Spektrum von bildgebenden Systemen für die Diagnose und Therapiegeräten für die Behandlung über die Strahlentherapie und die Audiologie bis hin zu IT-Lösungen, die die Arbeitsabläufe in Kliniken und Praxen optimieren. Die Magnetresonanz-Tomographie ist ein Verfahren, das vornehmlich in der Radiologie eingesetzt wird und im Gegensatz zu Röntgenbasierten Systemen Weichteile hervorragend darstellen kann. Diese und andere Erfolge in der Forschung schlagen sich nieder in der außergewöhnlich hohen Patentrate von durchschnittlich einem Patent pro Tag. Sie sind Ergebnis einer konsequenten Innovationsstrategie als Teil der Geschäftsstrategie.
Der Innovationsprozess bei Siemens Medical Solutions ist gekennzeichnet durch ein dezidiertes Projektcontrolling und den Einsatz von innovativen Finanzierungs-modellen. Zur Zeit hat Siemens dadurch erreicht, dass zwei Drittel der Produkte weniger als drei Jahre alt sind. Die Unternehmenskultur erlaubt eine hohe Eigenverantwortung in einem komplexen Marktumfeld und motiviert so alle Mitarbeiter, kreativ tätig zu werden. Den Entwicklern wird viel Freiraum für die eigene Forschung eingeräumt. Sie haben die Möglichkeit, über ihre tägliche Arbeit hinaus rund um die Uhr die Testanlagen des Unternehmens für eigene Forschungsprojekte zu nutzen.
Entscheidend für die hohe Innovationsdynamik von Siemens Medical Solutions ist die direkte Verbindung des Innovations- mit dem Patentmanagement. Ohne große interne Hürden können Erfinder ihre Ideen an ein Patentkomitee weiterleiten, das darüber entscheidet, ob die Erfindung zum Patent angemeldet wird oder nicht. Wird das Patent angemeldet und genutzt, erhält der Erfinder Einnahmen aus Umsatzbeteiligungen und Lizenzeinnahmen. Insbesondere im Bereich Magnetresonanz ist ein detaillierter Prozess für das Management von Patenten festgelegt. Darüber hinaus wird Kommunikation groß geschrieben: In der Forschung werden cross-funktionale Entwicklungsteams eingesetzt, und die Kunden - sowohl die Kliniken als auch die Patienten - werden eng in den Entwicklungsprozess eingebunden, so dass ihre speziellen Bedürfnisse berücksichtigt werden können.
Von links nach rechts: Dr. Krieg, System Projektleiter, Dr. Kolem, Leitung Geschäftsgebiet MR, Hr. Gumbrecht, Kaufmann, Dr. Zindel, Projektleitung Marketing, Hr. Kuth, Patentwesen, Dr. Friedrich, System Projektleiter