Durch den wachsenden Einsatz von intelligenten IT-Komponenten in Autos werden bis 2025 in Deutschland 40.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Allein die zukünftige Elektromobilität erfordert eine starke Zunahme elektrischer Bauteile und deren Vernetzung, so dass künftig über die Hälfte der Wertschöpfung der Automobilhersteller auf dieses Segment entfallen werden. Autohersteller müssen dazu jedoch zunächst für ihre Kunden einen einfachen und kostengünstigen Zugang zu diesen Technologien finden. Die Basis dazu sind klare Standards sowie industrieübergreifende Kooperationsmodelle, die auch der deutschen IT-Industrie zu einer zweiten Chance verhelfen könnten.
Für die Telekommunikations-Industrie stellt der Bereich Informationstechnologie einen großen Kostenposten dar – er beträgt bis zu fünf Prozent des Umsatzes, während viele andere Branchen lediglich zwei Prozent des Umsatzes für diesen Bereich aufwenden. Gleichzeitig ist die IT zu einem unverzichtbarer Bestandteil der TK-Angebote und –Produkte geworden und damit zu einem zentralen Wettbewerbsfaktor. Somit wird es für TK-Unternehmen immer wichtiger, ihren Kunden in Punkto IT eine gleichbleibend hohe Qualität anzubieten und dabei gleichzeitig kosteneffektiv zu arbeiten.
"Software as a Service" oder SaaS-Anwendungen gewinnen zunehmend an Bedeutung, da CIOs ständig auf der Suche nach kosteneffektiven Performance-Verbesserungen der IT sind. Gleichzeitig droht durch den vermehrten Einsatz von SaaS jedoch eine übermäßige Komplexität der IT. Um dies zu verhindern, sollten Unternehmen einen übergreifenden SaaS-Ansatz entwickeln, der in die bestehende IT-Architektur und –Strategie eingebettet ist.
Viele IT-Organisationen leiden unter dem Druck der hohen Erwartungen aus den Fachbereichen - nicht wegen mangelnden Know-hows, sondern auf Grund der übermäßigen Komplexität, die sich im Laufe der Zeit entwickelt hat. Durch den Aufbau eines IT-Anwendungs-Blueprints bleiben IT-Organisationen ausreichend flexibel, um den sich wandelnden Anforderungen der Fachbereiche gerecht zu werden.
Die meisten großen Business-Transformationen sind für die Unternehmens-IT mit einer ganzen Reihe von großen Herausforderungen verbunden: Sie reichen von der Angleichung unterschiedlicher Systeme in eine homogene IT-Architektur bis zur vollständigen Realisierung des beabsichtigten unternehmerischen Nutzen. Aus diesem Grund gehen die meisten Unternehmen bei der IT-Umsetzung Schritt für Schritt vor, und versäumen dadurch einen echten Wandel herbeizuführen. Die Prinzipien der Service-orientierten IT-Architektur können dabei unterstützen, eine umfassende und nachhaltige Transformation zu realisieren.
Unternehmen erkennen zunehmend, dass sie mit innovativen IT-Lösungen, beispielsweise in Produkten oder zur Verbesserung der Interaktion mit dem Kunden, positive Impulse für ihren Umsatz schaffen können. So werden die IT-Ausgaben und Investitionen deutscher Unternehmen bis zum Jahr 2020 mit einer jährlichen Wachstumsrate von durchschnittlich 3,0 Prozent auf über 180 Milliarden Euro ansteigen.
Stark überdurchschnittliches Wachstum zeigt sich mit 8,5 Prozent vor allem beim Einsatz von IT-Komponenten in Produkten, mit denen besonders deutsche High-Tech-Unternehmen ihre Angebote vermehrt zu „hybriden Produkten“ aufwerten. Durch verbesserte Funktionalitäten und Differenzierung gegen die Konkurrenz aus Fernost werden IT-getriebene Funktionalitäten hier zu einem wichtigen Umsatztreiber. Hohes Wachstum zeigen mit durchschnittlich 6,2 Prozent pro Jahr ebenfalls die Ausgaben für Applikation zur Kundenintegration, wie etwa Online-Konfiguratoren oder Kundenportale. Auch dieses Segment erkennen Unternehmen aller Branchen zunehmend als Wachstumstreiber, und besetzen es vorzugsweise mit eigenentwickelten Applikationen.
Mit der zunehmenden Bedeutung der Informationstechnologie in Unternehmen wachsen in den nächsten Jahren auch die Einnahmen der IT-Industrie. Nach einem weiterhin schweren Jahr 2009 realisiert die deutsche IT-Branche bis zum Jahr 2020 Wachstumsraten von durchschnittlich 3,9 Prozent pro Jahr und liegt damit knapp 0,5 Prozent über dem zu erwartenden Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP).
The empowered consumer is no longer a vague concept, but a reality that is changing the face of commerce. As companies across the world, and across many industries, vie for the eyes, ears and mouse clicks of these engaged and empowered consumers, there is no turning back. The smartest companies are figuring out how to tap into this energy to increase revenues and spur growth. As tempting as it is to reflect longingly on the good old days when companies had the upper hand in managing customer relationships or to discuss how to return to those times, it is not worth the trouble. Those days are gone forever.
IT ist ein wesentlicher Energiekonsument und erzeugt weltweit CO2-Emissionen von etwa 600 Millionen Tonnen pro Jahr. Das entspricht dem jährlichen CO2-Ausstoß von knapp 320 Millionen Kleinwagen. Zur Kompensation wären 60 Milliarden Bäume erforderlich. Ohne entsprechende Gegenmaßnahmen wird der durch die Unternehmens-IT verursachte CO2-Ausstoß pro Jahr in Deutschland bis 2020 um 60 Prozent auf 31 Millionen Tonnen ansteigen. Dabei ist vor allem auch die IT-Industrie mit innovativen Konzepten und Lösungen zur Senkung des Energieverbrauchs gefordert. Darüber hinaus können Unternehmen durch IT-gestützte Innovationen und die aktive Mitgestaltung der CO2-Strategie durch die IT ihre gesamte Energiebilanz nachhaltig verbessern. Dies gilt ganz besonders für die Produktion und Logistik energieintensiver Branchen wie beispielsweise Energie, Stahl und Chemie.
Unternehmen müssen jährlich auf durchschnittlich sechs Prozent Umsatzwachstum verzichten, da die unternehmenseigene IT den Geschäftsanforderungen nur unzureichend entspricht. Allein in Deutschland ergibt sich daraus ein nicht realisiertes Umsatzwachstum von 50 Milliarden Euro. Die Führungsetagen beklagen sich in erster Linie über mangelnde Unterstützung der IT bei wachstumsrelevanten Unternehmensfunktionen wie Business Intelligence und Customer Relationship Management (CRM). Als kritisch für den Unternehmenserfolg bezeichnen die Befragten vor allem inkonsistente Daten, zu lange Reaktionszeiten der IT bei der Erfüllung von Anfragen sowie fehlende Transparenz über den konkreten IT-Nutzen.
Der steigende Wettbewerbsdruck hat auch immer mehr Auswirkungen auf die IT der Unternehmen. Von der IT wird zu Recht ein substantieller Wertbeitrag am Unternehmenserfolg eingefordert. IT-Kosten werden nicht mehr als gegeben akzeptiert. Das hat Konsequenzen für IT-Mitarbeiter und IT-Dienstleister. So werden in den nächsten fünf Jahren durchschnittlich 80 Prozent aller Ausgaben für IT-Services aus Kosten- und Qualitätsgründen auf externe Dienstleister fallen. Das aus dieser Entwicklung entstehende Marktpotenzial für IT-Service-Dienstleistungen taxieren die A.T. Kearney-Experten bis 2011 in Deutschland auf etwa 33 Milliarden Euro.
Hier werden insbesondere große internationale IT-Dienstleister mit Zugang zu Niedriglohnressourcen (z.B. Offshore) und industriebezogene Nischenanbieter in Deutschland die besten Zukunftsaussichten haben. IT-Dienstleister mit fehlender kritischer Masse und unklarem Industrie- oder Spezialprofil werden die aus der steigenden Nachfrage resultierenden Möglichkeiten nicht nur nicht nutzen können, sondern sogar der Konsolidierung zum Opfer fallen – entsprechende Investoren stehen schon bereit. Auf der anderen Seite werden in deutschen Unternehmen schätzungsweise 120.000 klassische IT-Arbeitsplätze abgebaut.
Gleichzeitig werden 25.000 neue Arbeitsplätze in der IT der Unternehmen entstehen – jedoch nicht für klassische IT-Spezialisten, sondern für IT-Fachkräfte mit Wirtschafts- oder besonderem Branchen-Know-how. In Deutschland werden allerdings zu wenige Fachkräfte dieser Art ausgebildet, die diesen Anforderungen entsprechen.