Neue Wachstumsstrategien, aber auch steigender Wettbewerbsdruck zwingen Unternehmen ihre Kostenstrukturen optimal zu gestalten. Gerade im Bereich der betrieblichen Verwaltungsfunktionen, wie Finanz- und Rechnungswesen, Personaladministration, aber auch allgemeiner Einkauf und Vertriebsunterstützung ergeben sich hier oftmals Potentiale, die durch eine Reihe von Hebeln realisiert werden können. Unsere Erfahrung zeigt jedoch, dass es keinen einheitlichen Ansatz zur Optimierung gibt, der auf jedes Unternehmen anwendbar ist. Zur Erzielung optimaler Ergebnisse sind Auswahl und Sequenz der Hebel den individuellen Rahmenbedingungen der Unternehmen anzupassen.
Prozessoptimierung Betriebliche Abläufe werden heute nicht mehr aus funktionaler, sondern aus prozessualer Sicht betrachtet (z.B. Supply Chain). Durch Prozessintegration entfallen viele interne wie auch externe Schnittstellen und lassen Prozessabläufe wesentlich effizienter und effektiver werden. Unterstützt wird dies noch durch eine weitreichende Automatisierung. Grundvoraussetzung für solch industriell gestaltete Verwaltungsprozesse ist immer eine möglichst hohe Standardisierung/Harmonisierung der Abläufe. So kann eine kritische Transaktionsmasse erreicht werden, die die Ausnutzung von Skaleneffekten ermöglicht.
A.T. Kearney verfügt über langjährige Erfahrung in der Optimierung von Verwaltungsfunktionen (SG&A functions) aus Projekten für globale Konzerne bis hin zu Mittelständlern. Hieraus haben wir eine umfangreiche Benchmarking und Best Practices Datenbasis aufbauen können, die es uns ermöglicht, für unsere Kunden zu sehr schnellen und qualitativ hochwertigen Ergebnissen zu kommen.
Konsolidierung Auf betrieblicher Ebene wird häufig nicht die kritische Masse für die Erzielung von ausreichenden Skaleneffekten sowie zur Rechtfertigung notwendiger Investitionen in die entsprechende IT- und Kommunikationsinfrastruktur erreicht. Doch über neue Organisationsformen wie Shared Services schaffen es Unternehmen, über die Konsolidierung betrieblicher Verwaltungsfunktionen zur gemeinsamen Nutzung verschiedener Betriebe bzw. Unternehmenseinheiten auf nationaler oder sogar übernationaler Ebene diese kritische Masse zu erreichen. Neben den reinen Kostenvorteilen kann hierbei häufig auch die Servicequalität signifikant verbessert werden.
Unser flexibler Ansatz ermöglicht es, Shared Service Center individuell für unsere Kunden zu konzeptionieren und dabei unterschiedliche Kriterien, wie funktionale und geografische Ausrichtung sowie organisatorische Einbettung in das Gesamtunternehmen/-konzern zu berücksichtigen.
Outsourcing Durch Zusammenführung mehrerer Kunden durch einen externen Dienstleister kann die kritische Masse der betrieblichen Verwaltungsfunktionen noch weiter vergrößert werden, so dass zusätzliche Potentiale z.B. über Skaleneffekte gehoben werden können. Daneben steht vielfach das Bestreben von Unternehmen, sich auf die eigenen Kernkompetenzen konzentrieren zu wollen, und Nicht-Kernaktivitäten durch einen spezialisierten Dienstleister in besserer Qualität erbringen zu lassen.
Gerade beim Thema Outsourcing ist die Objektivität des Beraters in Bezug auf die Auswahl eines geeigneten Outsourcing-Partners sowie der Gestaltung eines optimalen Vertragsrahmens unerlässlich, um vor allem unerfahrenen Unternehmen mögliche Optionen aufzuzeigen und Übervorteilungen zu vermeiden.
Ausnutzung von Faktorkostenvorteilen Ein aus westeuropäischer Sicht wesentlicher Hebel ist die Ausnutzung von Faktorkostenvorteilen durch die Verlagerung in Niedriglohnlokationen, das sogenannte Offshoring. Die Einspareffekte sind derzeit noch erheblich. Dies liegt unter anderem am starken Lohngefälle zu den typischen Destinationen, aber auch daran, dass die Lohnkosten aktuell noch den größten Anteil innerhalb der betrieblichen Verwaltungskosten ausmachen.
Wir verfügen aus vielen Projekten über dedizierte Erfahrungen bezüglich der Standortauswahl und unterhalten in vielen typischen Offshoring-Destinationen sogar eigene Büros, um unsere Kunden auch vor Ort mit dem erforderlichen Know-how unterstützen zu können.