A.T. Kearney und WirtschaftsWoche zeichnen innovative deutsche Unternehmen aus
OSRAM, Continental und Infoman sind die „Best Innovators“ 2007

Düsseldorf, 02. Juli 2007
OSRAM Opto Semiconductors, Continental AG und Infoman AG heißen die Sieger des „Best Innovator“-Wettbewerbs 2007. Unter der Schirmherrschaft von Michael Glos, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, prämieren die Top-Managementberatung A.T. Kearney und die WirtschaftsWoche Unternehmen und Führungsteams, die das Management von Innovationen besonders wirksam und nachhaltig betreiben. Aus den über 100 Teilnehmern, zu denen sowohl mittelständische Unternehmen als auch DAX-Konzerne gehören, gehen OSRAM als „Best Innovator“ und das Beratungs- und Lösungshaus Infoman als „Best Innovator Mittelstand“ hervor. Der Sonderpreis für herausragendes Innovationsmanagement im globalen Kontext erhält der Bereich Passenger Light Truck Tires des Automobilzulieferers Continental AG. Die Preisverleihung findet am 15. November im Konferenzzentrum des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie in Berlin statt.
Zum nunmehr vierten Mal wurde von A.T. Kearney gemeinsam mit der WirtschaftsWoche der „Best Innovator“-Wettbewerb durchgeführt, der mittlerweile sehr großen Anklang sowohl im wirtschaftlichen als auch im politischen Umfeld findet. „Unternehmen, die heute erfolgreich sind, haben zum Teil schon vor Jahrzehnten den Grundstein dazu gelegt. Ihnen ist es gelungen, eine Unternehmenskultur zu schaffen, in der Innovation und Kontinuität miteinander vereint sind. Die Sieger des ‚Best Innovator’-Wettbewerbs führen uns anschaulich vor Augen, dass das Erfolgsgeheimnis für Innovation die Fähigkeit ist, kontinuierlich immer wieder aufs Neue Kundenwünsche zu antizipieren, passende Ideen zu generieren und diese erfolgreich in Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsprozesse zu übersetzen. Gerade vor dem Hintergrund der fortschreitenden Globalisierung wird diese Fähigkeit für deutsche Unternehmen zu einem zentralen Wettbewerbsvorteil und maßgeblichen Voraussetzung für organisches Wachstum“, sagt Dr. Kai Engel, Leiter des Europäischen Kompetenzteams Innovation von A.T. Kearney.
Die Best Innovators 2007
OSRAM Opto Semiconductors ist Teil des OSRAM-Konzerns und stellt LED-/OLED-Anwendungen für diverse Industrien her. Dabei steht das Unternehmen im stetigen globalen Technologiewettbewerb um mehr Lichtstärke bei höherer Effizienz und niedrigen Herstellungskosten. Vor diesem Hintergrund bescheinigen die Juroren dem Unternehmen eine effektive Innovationsstrategie, die klare Vorgaben für Technologie- und Kostenziele macht. „Der Strategieprozess wird aktiv gelebt und das Top-Management macht es sich persönlich zur Aufgabe, Innovation voranzutreiben und vorzuleben. Zudem werden interne und externe Innovationsnetzwerke über den gesamten Innovationsprozess hinweg systematisch genutzt“, begründet A.T. Kearney-Berater Jochen Graff den Gesamtsieg von OSRAM Opto Semiconductors: „Die ehrgeizigen Kosten- und Qualitätsziele sind sehr gut gemanagt und umfangreiche, detaillierte Innovationsprozesse regeln das Spannungsfeld zwischen Technologie-Push und Market-Pull“.
Infoman konnte sich vor allem durch eine auf Wachstum und Innovation ausgerichtete Unternehmensstrategie sowie überzeugende Innovationsprozesse im Teilnehmerfeld der mittelständischen Unternehmen durchsetzen. „Innovation ist unser Geschäft, jeden Tag – am Markt für unsere Kunden wie auch im eigenen Unternehmen. Als Spin-off der Fraunhofer-Gesellschaft sind Innovationsfreude und Zukunftsorientierung schon in unseren ‚organisatorischen Genen’ angelegt. Erfolgreich macht uns, dass wir Innovation gezielt und systematisch nach einem klaren unternehmensstrategischen Plan betreiben und dabei unsere Kunden und Partner sehr eng in unsere Geschäfts- und Serviceentwicklung einbeziehen“, sagt Infoman-Vorstandsmitglied Holger Hermann.
Der Automobilzulieferer Continental AG gehört zu den wenigen untersuchten Unternehmen, die Innovationsmanagement bereits in einem wirklich globalen Kontext begreifen. „Die dezentrale Organisation ermöglicht eine hohe Flexibilität, mit der auf der ganzen Welt verteilte Teams mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund zusammenarbeiten. Die Steuerung erfolgt über eine exakt definierte Prozesskette zur Be- und Verarbeitung von Vorschlägen und Ideen“, sagt Engel über die Continental AG, wobei das Innovationsmanagement des Bereichs Passenger Light Truck Tires bewertet wurde.
Jury bewertet in fünf verschiedenen Kategorien
Zur Jury gehörten in diesem Jahr Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, Detlef Leinberger, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe, und Dagmar Wöhrl, Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Gemeinsam mit Dietrich Neumann, Leiter Central Europe A.T. Kearney, sowie Stefan Baron, Chefredakteur der WirtschaftsWoche, wurde das Teilnehmerfeld in fünf verschiedenen Kategorien bewertet und die Preisträger in einem transparenten Prozess ausgewählt:
1. Wird die Innovationsstrategie vom Top-Management entwickelt und in der Umsetzung begleitet?
2. Ist die Innovationskultur als Basis der Innovationsfähigkeit des Unternehmens in der Organisation verankert?
3. Sichern stringente Innovationsprozesse den Beitrag zum Unternehmenserfolg?
4. Nutzt das Unternehmen unterstützende Faktoren, um Innovationen umzusetzen?
5. Werden Innovationen kontinuierlich generiert und erfolgreich umgesetzt?
Der Wettbewerb „Best Innovator“ in Europa
A.T. Kearney zeichnet mittlerweile in zehn europäischen Ländern besonders innovative Unternehmen mit dem Titel „Best Innovator“ aus. Neben Deutschland wird der Wettbewerb auch in Belgien, Dänemark, Frankreich, Italien, Norwegen, Österreich, Schweden, Großbritannien und in der Schweiz durchgeführt. Auch die USA greift die Idee aus Europa zwischenzeitlich auf. „Unser Ziel war es von Anfang an, den ‚Best Innovator’ in möglichst viele europäische Länder zu tragen“, sagt Engel: „Die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen hängt heute mehr denn je von der Fähigkeit ab, neues Wissen und Ideen in erfolgreiche Geschäftsmodelle, vermarktungsfähige Produkte und Dienstleistungen schneller als die Konkurrenz – vor allem aus wirtschaftlichen Schwellenländern – zu überführen. Für die europäischen Unternehmen leistet der ‚Best Innovator’-Wettbewerb einen wichtigen Beitrag, um sich hier optimal aufzustellen.“
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