A.T. Kearney-Mitarbeiter sind nicht nur Strategieberater, sondern auch Persönlichkeiten. Um diese These zu untermauern, möchte ich an dieser Stelle mein persönliches erstes Jahr schildern, welches ich 2008 bei A.T. Kearney verlebt habe. Ich will die wichtigste Erkenntnis gleich vorweg nehmen: Bei der Projektarbeit in einer Top-Strategieberatung sind letztlich neben der sehr hohen Qualifikation des Projektteams, neben dem internationalen Wissens- und Erfahrungs-Netzwerk und neben dem Streben nach einem Höchstmaß an Ergebnisqualität, auch die Menschen ein entscheidender Erfolgsfaktor. Aus genau diesem Grund habe ich mich vor nunmehr zwei Jahren für A.T. Kearney entschieden.
Angezogen von den Herausforderungen einer international tätigen strategischen Unternehmensberatung, haben sich fast alle Vorstellungen erfüllt, die ich als Absolvent von der Beratungsbranche hatte: Spannende, herausfordernde Projekte in unterschiedlichsten Industrien an immer neuen Orten, anregende Zusammenarbeit mit motivierten und motivierenden Kollegen, steile Lernkurve, frühe Übernahme von Eigenverantwortung, stetiges Reisen sowie die beratungsübliche 5-4-3-Woche (fünf Tage Arbeit, vier Tage beim Klienten vor Ort, drei Nächte im Hotel).
Auch nach 36 Monaten ist jedes Projekt eine neue Herausforderung: Ein bisher unbekanntes Unternehmen mit einem strategischen Problem: sei es, dass der Absatz gesteigert werden soll, ein neuer Vertriebskanal gestaltet werden muss oder die „Töchter“ eines Konzerns auf ihren finanziellen Wertbeitrag hin überprüft werden müssen. Die Themen sind so mannigfaltig wie das Wirtschaftsgeschehen an sich. Das ist es, was mich vom ersten Tag an bis heute fasziniert, begeistert und anspornt, Höchstleistungen zu erbringen.
Was A.T. Kearney besonders macht? Es sind seine Mitarbeiter - meine Kollegen. Schon bei den ersten Interviewgesprächen als Bewerber hatte ich bemerkt, dass ein verbindlicher, persönlicher und offener Kommunikationsstil A.T. Kearney von seinen Wettbewerben unterscheidet. So war ich schnell davon überzeugt, mit solchen Kollegen zusammenarbeiten zu wollen. Ein weiteres Merkmal ist die gelebte Internationalität bei A.T. Kearney. Die weltweiten A.T. Kearney-Büros arbeiten oft bei der Angebotserstellung und der Bildung von Projektteams zusammen, um das globale Wissen des Unternehmens zu nutzen. In diversen internen Austauschprogrammen ist es möglich, unkompliziert nicht nur auf Projektbasis, sondern auch als dort angestellter Berater in A.T. Kearney-Büros weltweit zu transferieren - sei es New York, Dubai oder Shanghai. Das sind nur einige der Büros, in die kürzlich Kollegen aus dem A.T. Kearney-Büro München für eine bestimmte Zeit gewechselt sind.
Die Zusammenarbeit in internationalen Teams und/oder bei internationalen Klienten empfinde ich als besonders spannend, was sicherlich auf meinem Studienhintergrund als Diplom- Kulturwirt (International Business and Cultural Studies – Universität Passau) zurückzuführen ist. Schon während des Studiums mit Schwerpunkt Asien lernte ich Chinesisch und Thai, war viel international tätig und sammelte erste Beratungserfahrungen u.a. bei Siemens und bei der Allianz Group Holding.
Seit meinem Einstieg bei A.T. Kearney haben mich meine Projekte in die Mobilfunkbranche, die Energiewirtschaft, die Gesundheitsindustrie, zu Arzneimittelherstellern und in die Luftfahrt geführt. Den Freiraum, sich bei A.T. Kearney in den ersten Beratungsjahren zwar bevorzugte Industrien (in so genannten „affinitiy groups“) aussuchen zu können, sich aber noch nicht fest einer Praxisgruppe („practice group“) anzuschließen, habe ich breit genutzt.
Grundsätzlich ist der Arbeitsalltag bei A.T. Kearney von einem großen Maß an Gelegenheit zur Eigeninitiative geprägt. Wer dazu bereit ist, kann früh Verantwortung im Projekt übernehmen oder sich bei Angebotspräsentationen, Publikationen oder Veranstaltungen einbringen. In diesem Jahr habe ich beispielsweise einen Vortrag für die Luftfahrtsindustrie erstellt, für eine Studentenveranstaltung eine Fallstudie entworfen, war bei einer Karrieremesse vor Ort und fungierte als interner Trainer bei einem europäischen Treffen von A.T. Kearney-Beratern. Unseren Slogan „Real Passion, right Results. Together“ beweisen wir aber nicht nur in großen Strategieprojekten, sondern auch auf internen Events wie dem jährlichen A.T. Kearney- Skiwochenende, dem „Wiesn“-Treff, Sommer- und Weihnachtsfeiern oder am Kickertisch.
In meiner Freizeit verbringe ich als Ausgleich zu einem fordernden Berufsalltag viel Zeit im Freien – sei es beim Alpinklettern, Bergsteigen oder Skitourengehen. Um Kraft für die Woche zu sammeln, widme ich mich außerdem gerne dem Go-Spiel oder der Fotografie.
Nach meinem ersten Jahr bei A.T. Kearney habe ich mein besonderes Interesse an der Reise- und Transport-Industrie entdeckt und bin nun zunehmend im Aviation-Sektor tätig. Die Erfahrungen und das erworbene Know-how des ersten Jahres haben mich weit voran gebracht, weshalb ich mich schon auf die kommenden Jahre bei A.T. Kearney freue.