Ein führender Markenartikler mit Stammsitz in Deutschland und noch starker Wettbewerbsposition sah sich seit einiger Zeit mit sinkenden Umsätzen bei einer insgesamt ungünstigen Fixkostenstruktur konfrontiert. Als Konsequenz ergab sich eine unzureichende Profitabilität, die innerhalb von 12 bis 24 Monaten zu einer Gefährdung der Liquidität geführt hätte.
A.T. Kearney wurde mit der Umsetzung eines strategischen Konzeptes und Maßnahmenprogramms zur Nachhaltigen Restrukturierung beauftragt. Der von A.T. Kearney entwickelte Ansatz bestand aus einem Quick Scan, der innerhalb der ersten zwei Wochen mit einen Kundenrevitalisierungsprogramm den rückläufigen Umsatz zu stabilisieren begann und mit einer Neubewertung des Investitionsplans, um notwendige finanzielle Mittel bestmöglich einsetzen zu können. Daran anschließende Maßnahmen waren das Durchführen einer umfangreichen Beschaffungsinitiative als Reaktion auf die gesunkene Roh- und Verpackungsmaterialpreise, die Effizienzsteigerung des Vertriebsaußendienstes, die Neuausrichtung des Key Account Managements sowie das Benchmarking aller administrativen Funktionen mit dem Einführen schlanker Prozesse.
Im Ergebnis konnte innerhalb von sechs Monaten der Umsatzrückgang gestoppt und sogar in eine Wachstumsrate von 4 Prozent über Marktwachstum überführt werden. In wichtigen Funktionen des administrativen Bereichs konnten die Kosten zudem um 15 Prozent gesenkt und der Cash flow aufgrund der Neubewertung des Investitionsbedarfs um 20 Prozent verbessert werden.
A.T. Kearneys Global Retail Development Index (GRDI) bewertet 30 wirtschaftlich aufstrebende Länder in Hinsicht auf ihre Bedeutung für die Erschließung durch Handelsunternehmen.