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30.07.2010 A.T. Kearney Service-Kompetenz Industrie-Kompetenz Veröffentlichungen Veranstaltungen Karriere

Industriekompetenz - Automobil- und Zulieferindustrie
Industriekompetenz - Automobil- und Zulieferindustrie - Entwicklung und Innovation
Industriekompetenz - Automobil- und Zulieferindustrie - Lieferantengetriebene Wertschöpfung
Industriekompetenz - Automobil- und Zulieferindustrie - Supply Chain Management
Industriekompetenz - Automobil- und Zulieferindustrie - Vertriebs- und Markenmanagement
Industriekompetenz - Automobil- und Zulieferindustrie - Wachstumsstrategien
Industriekompetenz - Banken und Versicherungen
Industriekompetenz - Chemie und Öl
Industriekompetenz - Energie- und Versorgungswirtschaft
Industriekompetenz - Engineering und Stahl
Industriekompetenz - Konsumgüterindustrie und Handel
Industriekompetenz - Luft- und Raumfahrt/Verteidigung
Industriekompetenz - Pharmaindustrie und Gesundheitswesen
Industriekompetenz - Private Equity
Industriekompetenz - Telekommunikation
Industriekompetenz - Transport und Touristik




Situation:
Die Automobilindustrie ist heute stärker als je zuvor vertikal integriert. Der Anteil, den der Hersteller zur Wertschöpfung eines Automobils erbringt, ist in den letzten Jahren kontinuierlich kleiner geworden und liegt heute deutlich unter 25 Prozent. Automobilhersteller arbeiten überwiegend mit ausgewählten System- und Modullieferanten, diese verfügen wiederum über ein eigenes Netzwerk von Sublieferanten. Ohne Kapazitäten, Fähigkeiten und Innovationen von Partnern sind Automobilhersteller und -zulieferer nicht mehr lieferfähig. Das Management dieser Partner- und Lieferbeziehungen ist inzwischen für die Hersteller sowie die System- und Modullieferanten zu einer der wesentlichen Kernkompetenzen geworden. Bei diesen veränderten Voraussetzungen gewinnen zwei Funktionen große Bedeutung: die präzise Festlegung der Leistungsanforderungen an die Partner sowie die Festlegung des ökonomischen Rahmens für die Leistungserfüllung. Die „faire“ Bewertung der Leistungen ist die Basis für die funktionierende Partnerbeziehung – sie ermöglicht das wirtschaftliche Überleben und schafft Vertrauen zwischen den Partnern.

Typische A.T. Kearney-Projekte:
  Analytische Bewertung von Preis-Leistungsverhältnissen zur Bestimmung von Stoßrichtungen für strategische, technische und kommerzielle Maßnahmen, z.B. Global Sourcing zur Wettbewerbsaktivierung und Erschließung weiterer Lieferanten
  Collaborative Cost Reduction zur partnerschaftlichen, unternehmensübergreifenden Erschließung von Leistungssteigerungspotentialen und Value Based Sourcing zur Verbesserung der Wettbewerbsposition und zum Ausschöpfen der Lieferantenfähigkeiten
  Strategic Sourcing von indirektem Material (Anlagen, Dienstleistungen)

Ergebnis:
Wir helfen unseren Klienten bei ihrem Management von Partner- und Lieferantenbeziehungen. Durch Global Sourcing können die Einkaufskosten kurzfristig reduziert werden. Die partnerschaftlich orientierten Beschaffungsmethoden liefern die notwendigen Voraussetzungen, um Materialkosten mittel- und langfristig auf das „richtige“ Kostenniveau zu senken. Die jeweilige Klientensituation steht dabei stets im Vordergrund. Entsprechend orientiert sich die Erarbeitung von Maßnahmen zur lieferantengetriebenen Wertschöpfung an ihrer Realisierbarkeit bei unseren Kunden.

Post-Merger Sourcing für einen Automobilhersteller
Nach dem Zusammenschluss zweier Automobilhersteller existierten im neuen Unternehmen unterschiedliche Standards, die es anzupassen galt. Im Rahmen des Projekts wurde ein mehrstufiger Vorgehensplan entwickelt und zunächst die Global-Sourcing-Methodik von A.T. Kearney angewendet, um kurzfristige Einsparpotentiale zu erschließen. Die weiteren Schritte zielten auf die mittel- und langfristige Optimierung der gemeinsamen Beschaffungsfunktionen. Entsprechende Verhandlungsstrategien wurden entwickelt, Spezifikationen harmonisiert, Beschaffungsprozesse optimiert sowie Kosten- und Leistungsanalysen für komplexere Komponenten erstellt. Neben der Untersuchung bestehender Produkte und Komponenten wurden in dem Projekt in besonderem Maße neue Modellreihen fokussiert. Dabei wurden erhebliche Synergien für das gewachsene Unternehmen realisiert. Die Materialkosten für die betrachteten Einkaufsgruppen konnten um bis zu 15 Prozent reduziert werden. Der Kreis der bevorzugten Lieferanten wurde deutlich verkleinert (um 35 Prozent) und mit diesen langfristige Partnerschaftsvereinbarungen getroffen. Weiterer Augenmerk lag auf der Zusammenarbeit zwischen Beschaffung und den Entwicklungsbereichen, auch sie wurde verbessert und harmonisiert.

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