Die Engineering- und Stahlindustrie hatte in den letzten Jahren von einer gesamtwirtschaftlich sehr positiven Entwicklung profitiert und blickt auf eine lange Periode starken Wachstums zurück. Neben dem Boom in Wachstumsmärkten wie China und Indien hatte dazu vor allem die insgesamt starke globale Konjunktur beigetragen.
Angesichts der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise steht die Industrie jedoch unter besonderem Druck. Naturgemäß sehr zyklisch ist sie zwar an Schwankungen in der Nachfrage gewöhnt, nicht jedoch in dieser Dimension. Auftragseingänge und Umsätze sind massiv zurückgegangen, freie Kapazitäten, Preisreduktionen und abnehmende Profitabilität kennzeichnen den Markt.
Konsequenterweise stehen bei den meisten Unternehmen derzeit insbesondere Kostenoptimierungsprogramme im Vordergrund, die bereits kurzfristig Wirkung zeigen müssen. Allerdings dürfen auch langfristige Fragestellungen auf der Agenda der Unternehmen nicht fehlen, die sich zum Ziel gesetzt haben, gestärkt aus der Krise hervorzugehen. Dazu gehören strategische Neuausrichtungen und Umstrukturierungen genauso wie die Sicherstellung eines nachhaltigen Geschäfts in der Zukunft.
Im
Maschinen- und Anlagenbau hat die starke Nachfrage der letzten Jahre vor allem auch die Entwicklung der Unternehmen in Zentraleuropa positiv beeinflusst. Insbesondere aufgrund ihrer starken Innovationskraft konnten diese ihre starke Position bis heute halten und zum Teil sogar ausbauen. Allerdings sind die Rückgänge des Neugeschäfts hier besonders stark.
Auch die
Stahlindustrie war in den letzten Jahren durch starkes Wachstum gekennzeichnet. Sukzessive haben Unternehmen aus den sogenannten Emerging Markets ihre Präsenz im Markt verstärkt und damit die Konsolidierung der Industrie aktiv vorangetrieben. Zur Zeit sind die Anlagekapazitäten der Branche jedoch nur sehr niedrig ausgelastet.
Nach Jahren kontinuierlichen Abschwungs hat sich auch in der
Bau- und Baustoffindustrie Stabilität eingestellt. Auf die Abwärtsentwicklung hatten Bauunternehmen und Baustoffhersteller aus Zentraleuropa mit unterschiedlichen Anpassungsstrategien – wie etwa einer segmentierten Marktbearbeitung oder einer dezidierten Internationalisierungsstrategie – reagiert. Auch diese Branche erfährt derzeit eine zunehmende Konsolidierung und stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen.
A.T. Kearney betreut seit vielen Jahren große und mittlere Unternehmen aus der Engineering- und Stahlindustrie. In jüngerer Vergangenheit hat A.T. Kearney Projekte zu folgenden Themen umgesetzt:
Strategische Fragestellungen
Strategische Neuausrichtung für einen deutschen Stahlhersteller zur Realisierung von Wachstumspotenzialen
Neuausrichtung des Nordamerikageschäftes und der
Vertriebsstrategie für ein führendes Unternehmen der Edelstahlindustrie
Strategy Audit für einen international agierenden Werkzeugmaschinenhersteller zur Neupositionierung
Ausarbeitung einer
optimierten Organisationsstruktur für ein Unternehmen aus dem Papieranlagenbau
Integration des Einkaufs nach der Fusion von zwei Stahlunternehmen
Entwicklung einer
Servicestrategie für einen international tätigen Anlagenbauer
M&A
Identifikation von Akquisitionskandidaten zur Ergänzung des Angebotsportfolios bzw. Erschließung eines neuen Marktes für einen international tätigen Anlagenbauer
Markt und Merger Endgame Assessment für ein Anlagenbauunternehmen aus der Automatisierungstechnik zur Verbesserung der Wettbewerbssituation
Erstellung einer
Market Due Diligence eines führenden internationalen Stahlhandels- unternehmens für einen Private Equity Investor
Erstellung einer
Market und Operational Due Diligence eines Maschinenbauunter- nehmens für einen Private Equity Investor
Identifikation attraktiver Geschäfte und Bewertung möglicher Akquisitionskandidaten zum
Aufbau eines neuen Geschäftsfeldes für einen international führenden Maschinen- und Anlagenbaukonzern
Restrukturierungsprogramme
Optimierungs- bzw. Restrukturierungsprogramm für ein Energieanlagenbauunter- nehmen zur nachhaltigen Optimierung der Projektprofitabilität
Kostenreduzierungsprogramm für ein Unternehmen aus dem Servicegeschäft für komplexe energietechnische Anlagen und Bauteile
Optimierung des Netto-Umlauf-Vermögens für einen Edelstahlhersteller mit Anpassung der Lager-, Vertriebs- und Distributionsstruktur
Neustrukturierung und Reengineering aller Prozesse des Projektmanagements in Markt-, Angebots- und Projektabwicklungsphase für ein global führendes Gebäudeauto- matisierungsunternehmen
Umfassendes
Kostensenkungsprogramm eines großen Roheisen- und Stahlwerk- unternehmens inkl. Optimierung aller relevanten Prozesse und Durchplanung sämtlicher Stellenbeschreibungen und Prozess-/Organisationsprinzipien
Einkauf
Einkaufskostenoptimierung für ein führendes Unternehmen der Fensterindustrie
Sonstige Fragestellungen
Pricing Programm sowohl für das Produkt- als auch das Projektgeschäft eines Unternehmens des Maschinen- und Anlagenbaus im Bereich elektrische Anlagen
Analyse und Neukonzeption der Verwaltungsfunktionen für einen Bandstahlhersteller zur Effizienzsteigerung
Optimierung aller projektorientierten Prozesse eines führenden Bauunternehmens inkl. Optimierung der Bauhöfe und der Maschinenparks
Die Vielfalt unseres Beratungsangebots, die Praxiserfahrung unserer Berater sowie die Kompetenz, sowohl in mittelständisch geprägten als auch in Großunternehmen erfolgreich zu agieren, macht die Engineering und Stahl Practice zum engen Partner der Meinungsführer und Entscheider in der Bauindustrie, in der Stahlindustrie, wie auch im Anlagen- und Maschinenbau.
Prof. Dr. Alexander Malkwitz,Partner, koordiniert die Engineering & Stahl Practice in Zentraleuropa. Er und sein Team stehen Ihnen gern zur Verfügung.