Übergabe der Preistrophäe von Martin Sonnenschein
und Linde Rohr-Bongard an Robin Rhode.
Kunst ist ein wesentlicher Treiber für den gesellschaftlichen Wandel und spiegelt Offenheit für Neues, Innovationen und Weiterentwicklung wider. Wir möchten mit unserem Kunstengagement das Außergewöhnliche fördern und junge Talente unterstützen. Mit dem erstmals ausgeschriebenen „A.T. Kearney Young Artist Award“ haben wir in diesem Jahr den südafrikanischen Street Art- und Performance-Künstler Robin Rhode für seine besonderen und außergewöhnlichen Leistungen prämiert.
Der mit 10.000 Euro dotierte A.T. Kearney-Nachwuchspreis wurde am 9. September 2011 im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung dem Künstler in seinem Atelier in Berlin überreicht. Der 1976 in Kapstadt geborene Rohde ist der überzeugendste Aufsteiger des „Kunstkompass 2011“, dem aktuellen Ranking der wichtigsten zeitgenössischen Künstler, das jährlich im Manager Magazin publiziert wird.
Robin Rhode, der bis 1998 am Witwatersrand Technikon Kunst studierte, lebt und arbeitet heute in Berlin. Es finden sich in Rhodes Werk häufig autobiografische Bezüge, die sich auf seine eigene Kindheit und Jugend in einer von Apartheid, Gewalt und Rassismus geprägten Subkultur beziehen. Sozialkritische und ungezwungene Betrachtungen der Jugendszene sowie des Großstadtlebens und der Townships um Johannesburg sind wichtige Themen seiner Arbeiten. Künstlerische Vorbilder sieht Rhode in Jean-Michel Basquiat und Marcel Duchamp.
Robin Rhode - der Preisträger des
A.T. Kearney Young Artist Awards 2011
Spontane Kunstaktion von Robin Rhode
zur "A.T. Kearney Young Artist Award 2011"- Preisverleihung
„Robin Rhodes Arbeiten und Aktionen sind verspielt und mitreißend zugleich“, so Linde Rohr-Bongard, Herausgeberin des Kunstkompass und Laudatorin: „Stilistische Elemente seiner Kunst sind Graffiti, Wandmalerei und Street Art. So zeichnet der Südafrikaner zum Beispiel mit Kreide krakelige Fahrräder, Jazzinstrumente oder Autos auf Museums- und Straßenwände und interagiert mit diesen, als wären sie real.“
Lesen Sie mehr über den Künstler und das Kunstengagement von A.T. Kearney im Artikel „Außenseiter“, aus: Manager Magazin, Nr. 5/2011, Spezial Kunstkompass 2011